Lexikon A-Z

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Abbruch

Der aktuelle Trail, wird vom Hundeführer dann nach einiger Zeit aktiv abricht. Den Abbruch führt man am besten an einer Stelle durch, an der sich der Hund sowieso gerade neu orientieren muss. Warum übt man so etwas überhaupt? Im Ernstfall kann es sein, Dann man die Arbeit abbrechen muss, bevor dieser völlig erschöpft ist. Oder man erhält auf dem Trail die Nachricht, dass die vermisste Person gefunden wurde. Ein Weiterlaufen ist dann ja nicht mehr nötig. Für den Freizeitbereich ist diese Übung nicht nötig, denn diese Situationen ergeben sich hier einfach nicht. Aber es schadet auch nicht, einen Hund an den Abbruch der Trailarbeit zu gewöhnen. Für Fortgeschrittene ist so eine Übung auf jeden Fall eine interessante neue Aufgabe.

Ängstliche Hunde

Hat man einen ängstlichen Hund, kann man versuchen ihm zu helfen, indem man ihn arbeiten lässt. Da Mantrailing den natürlichen Begabungen fast jedes Hundes entspricht und zudem viele Übungsmöglichkeiten bietet, ist es gut dafür geeignet. Das funktioniert, weil eine bestehende Arbeitsstimmung des Hundes seine Ängste weitgehend in Schach hält. Wir brauchen also  nur dafür zu sorgen, dass er konzentriert arbeitet. Während er dies tut, konfrontieren wir ihn vorsichtig mit seinen Angstfaktoren und der Hund lernt: Ist nicht so schlimm, es passiert nichts Böses. Und: Ich kann das schaffen.
Wenn viele solche Erfahrungen im Gedächtnis abgespeichert wurden, sinkt der Angstpegel schließlich auch ganz allgemein, der Hund wird selbstbewusster und entwickelt wieder Vertrauen ins Leben. Das ist jedoch keine leichte Aufgabe bei Hunden, die Arbeit nicht kennen und schon länger mit verschiedensten Ängsten zu tun haben. Aber mit viel Geduld und etwas Fingerspitzengefühl funktioniert das dennoch meistens.

Anriechen

Das Anriechen an einem Geruchsartikel ist beim Mantrailing immer nötig, da der Hund sonst z.B. die Versteckperson (VP)  am Ende nur schwer von anderen Personen unterscheiden kann. Auch weiß der Hund sonst nicht, welche Spur wir verfolgen wollen, wenn es mehrere frische Spuren zur Auswahl gibt.

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 Der Höhepunkt jedes Trails ist das Finden der gesuchten Person.
Bellen und Anspringen stört Menschen in der Umgebung und vielleicht auch die VP.
Da ist ein schönes Vorsitzen doch viel angenehmer.


 

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Antrailen

Antrailen nennt man die ersten Trailversuche eines neuen Hund-Mensch Teams. Diese Phase ist abgeschlossen, wenn der Hund der Versteckperson folgt und den Zusammenhang zwischen den Gerüchen des Geruchsartikels, der Spur und der Person erfasst hat.

Aufregung

Manche Hunde sind bei der Arbeit sehr aufgeregt. Eine gewisse Grunderregung wollen wir schon haben um konzentriert und zügig arbeiten zu können.
Wichtig ist es, aufgeregte Hunde sehr ruhig zu starten. Ein längeres Startritual, das immer gleich abgearbeitet werden muss, bringt diese Hunde in eine gleichmäßigere Arbeitsstimmung.
Auch einen ruhigen gleichmäßigen Schritt vorgeben, egal wie sehr der Hund vorne schneller laufen möchte, hilft.
Wir lassen uns NICHT in die Aufregung mit hineinziehen oder lassen uns wohlmöglich noch dazu verleiten mit zu rennen. Wir bleiben stets ruhig und bewegen uns eher langsamer als sonst

 

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